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Claus-Jürgen Moessinger, Dirk Krafzig
Schon beim Underwriting beginnt mit transparenten Regeln und sauberen Prozessen das Risikomanagement. Diese Notwendigkeit wird durch jüngste Ereignisse in verschiedenen Bereichen der Finanzwirtschaft unterstrichen. Nachdem die Pleite der Mannheimer fast vergessen ist, rütteln jüngste Ereignisse wieder am Risikobewusstsein. Das Lehrgeld, das deutsche Banken derzeit für ihr Engagement im amerikanischen Immobilienmarkt zahlen, oder die Skandale im japanischen Versicherungsmarkt dienen als warnende Beispiele.
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Claus-Jürgen Moessinger, DATI Hamburg GmbH
VW 04.2008: In den 80er und 90er Jahren wurden systematisch die IT-Systeme für die Sachbearbeitung verbessert (z.B. Online-Dialoge, Workflow’s etc.). Seit den 90er Jahren haben die Versicherungen mit verschiedenen methodischen Ansätzen und Tools sukzessive die Prozesse optimiert und es werden in Abständen von 2 – 5 Jahren regelmäßig ganze Bereiche neu organisiert.
Für den Sachbearbeiter und die Prozessdurchführung hat sich hier wenig verändert. Durch die zunehmende Zahl der immer schneller durchgeführten Fusionen und die damit einhergehenden Zusammenlegungen von IT-Systemen, hat sich die technische Unterstützung für die Sachbearbeiter i.d.R. verschlechtert.
System-Migrationen enden nicht selten in einer zunehmenden Zahl von Sachbearbeitern in den Fachbereichen (zumindest temporär).
In der Industrie hat sich Six Sigma zur fundamentalen Verbesserung der Prozesse als Methodik durchgesetzt. Im Dienstleistungsbereich – speziell Versicherungen – sind die Voraussetzungen zum Einsatz dieser Methodik andere.
Das Prozess-Labor ist eine Methodik, die aus dem Blickwinkel der Sachbearbeitung kurzfristig und effektiv deren Prozesse im Sinne von Six Sigma optimiert, ohne die IT-Systeme zu verändern.
In diesem Artikel wird an Hand von Beispielen die Methodik dargestellt und erläutert.
Claus-Jürgen Moessinger, DATI Hamburg GmbH
VW 07.2007: Das Auslagern von Diensten und IT ist in vielen Unternehmen zurzeit ein häufig diskutiertes Thema. Unternehmen, die bereits entsprechende Projekte umgesetzt haben, berichten jedoch nicht nur von positiven Erfahrungen, denn vor dem Outsourcing war die Arbeitsweise vergleichsweise einfach: Die Mitarbeiter teilten der IT-Abteilung ihre Probleme mit. Diese kannte das System und konnte entsprechende Verbesserungen umgehend angehen. Das reibungslose Zusammenspiel führte zu klar und deutlich formulierten Projektaufträgen, deren Aufwand und Machbarkeit im Vorhinein abgestimmt wurden. Dagegen wurde nach dem Auslagern das Auftragsmanagement deutlich aufwändiger als vorher und durch eine mangelhaft abgestimmte oder über mehrere Ebenen gehende Kommunikation sind die Erfahrungen der Unternehmen inzwischen häufig negativ.
- Artikel: Quo Vadis Versicherungswirtschaft - 1998 (ext. Link)
Claus-Jürgen Moessinger, DATI Hamburg GmbH
In diesem Artikel werden einige kritische Fragen zur Weiterentwicklung der Versicherungswirtschaft aufgeworfen, mögliche Wege in die Zukunft aufgezeigt und die Auswirkungen auf die IT betrachtet.
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Dr. Erich Riedlbauer und Dr. Nikolai Gießbrecht, beide Krefeld
Neue Lebensversicherungsprodukte unter dem Gesichtspunkt effizienter Kapitalnutzung
- Axa & Dati testen BPO
Axa testet als erste deutsche Versicherung das Offshoring in Zusammenarbeit mit der Dati - Gruppe. Die Verlagerung von Prozessen in das kostengünstigere Ausland soll Kosten senken und somit den Konzern entlasten.
- Artikel Financial Times
Während deutsche Software-Experten um ihren Job fürchten, rüsten Osteuropas IT-Dienstleister auf. Die Mitarbeiter des lettischen Unternehmens Dati bieten Leistungen auf Westniveau zum günstigen Preis - und zählen daheim bereits zur Elite.